Der erste Ehemann von Prinzessin Caroline von Hannover ist tot. Philippe Junot starb im Alter von 85 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Demnach verstarb er am 8. Januar 2026 in Madrid nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Er sei friedlich im Kreis seiner Familie eingeschlafen. Die Nachricht wurde von seiner Tochter öffentlich bestätigt, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit bild.de.
Mit dem Tod von Philippe Junot endet ein Kapitel, das eng mit der frühen Lebensgeschichte von Prinzessin Caroline verbunden ist. Die Ehe der beiden sorgte Ende der 1970er-Jahre weltweit für Schlagzeilen. Auch Jahrzehnte nach der Scheidung blieb Junot vor allem als erster Ehemann der monegassischen Prinzessin bekannt. Sein späteres Leben spielte sich weitgehend abseits des Rampenlichts ab.
Bestätigung durch die Familie und letzte Worte
Die Todesnachricht wurde von Junots Tochter Victoria öffentlich gemacht. In einer persönlichen Mitteilung würdigte sie das Leben ihres Vaters. Sie beschrieb ihn als lebensfrohen Menschen mit einem erfüllten und abenteuerlichen Lebensweg. Besonders hob sie seine Rolle als liebevoller Vater und Großvater hervor.
Junot hinterlässt drei Enkelkinder. Nach Angaben der Familie starb er ohne langes Leiden. Die Beisetzung soll im engsten Familienkreis erfolgen. Weitere Details zu den Umständen seines Todes wurden nicht genannt.
Die Hochzeit mit Prinzessin Caroline sorgte für Aufsehen
Philippe Junot heiratete Prinzessin Caroline im Sommer 1978. Die Prinzessin war damals 21 Jahre alt, Junot bereits 38. Der Altersunterschied von 17 Jahren sorgte ebenso für Diskussionen wie Junots Ruf als Lebemann. Die Hochzeit wurde weltweit medial begleitet und galt als eines der Society-Ereignisse jener Zeit.
Caroline hatte Junot zuvor in Paris kennengelernt, wo sie Philosophie studierte. Er stammte aus gutbürgerlichen Verhältnissen und war in der Pariser Gesellschaft bestens vernetzt. Schon damals wurde gemunkelt, dass die Beziehung nicht unumstritten war. Vor allem im Umfeld der monegassischen Fürstenfamilie stieß die Verbindung auf Skepsis.

Eine kurze Ehe mit schwerem Ende
Die Ehe von Caroline und Philippe Junot hielt nur rund zwei Jahre. Bereits 1980 folgte die Scheidung, die für beide Seiten schmerzhaft verlief. Caroline warf ihrem Mann Untreue vor. Junot wiederum machte den starken Einfluss ihrer Eltern für das Scheitern der Ehe verantwortlich.
Kinder gingen aus der Verbindung nicht hervor. Später ließ Caroline die Ehe sogar kirchlich für nichtig erklären. Dieser Schritt ermöglichte ihr eine erneute kirchliche Trauung. Die kurze Ehe blieb dennoch ein prägendes Kapitel in ihrem Leben.
Leben nach der Scheidung abseits des Hofes
Nach der Trennung zog sich Philippe Junot weitgehend aus dem öffentlichen Interesse zurück. Er blieb in Frankreich und arbeitete weiter als Investmentbanker und später als Start-up-Investor. Seine berufliche Laufbahn setzte er erfolgreich fort, ohne erneut Teil der royalen Öffentlichkeit zu werden. Interviews oder öffentliche Auftritte waren selten.
Während Caroline später erneut heiratete und eine Familie gründete, blieb Junots bekanntester Lebensabschnitt seine kurze Ehe mit der Prinzessin. In der Gesellschaft galt er weiterhin als gut vernetzt, jedoch deutlich zurückhaltender als in jungen Jahren. Sein Leben verlief ruhig und fernab royaler Schlagzeilen.
Ein frühes Kapitel in Carolines bewegtem Leben
Die Ehe mit Philippe Junot war für Prinzessin Caroline nur ein kurzer Abschnitt. Später fand sie neues Glück, unter anderem in ihrer Ehe mit Stefano Casiraghi, mit dem sie drei Kinder bekam. Auch diese Verbindung endete tragisch durch dessen frühen Tod. Danach folgte ihre Ehe mit Prinz Ernst August von Hannover.
Mit dem Tod von Philippe Junot schließt sich ein frühes Kapitel der europäischen Society-Geschichte. Seine kurze Ehe mit Prinzessin Caroline bleibt bis heute Teil der öffentlichen Erinnerung. Auch Jahrzehnte später ist sie untrennbar mit seinem Namen verbunden.
