Der ASOS-Mitgründer Quentin Griffiths ist im Alter von 58 Jahren in Thailand ums Leben gekommen. Der britische Unternehmer stürzte aus dem 17. Stock eines Wohnhauses in Pattaya, wo er seit längerer Zeit eine Wohnung bewohnt hatte, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit bild.de.
Sein Tod sorgt für Spekulationen, denn die genauen Umstände sind weiterhin unklar. Während die Polizei von Pattaya bislang keine Hinweise auf ein Verbrechen fand, meldete sich seine Ex-Partnerin öffentlich zu Wort.
Ploynaphat Kringsinthanakun (43), die frühere Ehefrau des Unternehmers, betonte laut Medienberichten deutlich:
„Ich habe ihn nicht ermordet.“
Sie erklärte, sie habe mit dem Tod ihres Ex-Mannes nichts zu tun und sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in Pattaya, sondern in Bangkok aufgehalten.

Ermittlungen in Pattaya: Was bisher bekannt ist
Die Behörden identifizierten den leblosen Mann, der am 9. Februar unterhalb eines Balkons gefunden wurde, als Quentin Griffiths. Nach ersten Untersuchungen gibt es bislang keine Hinweise auf Einbruchsspuren oder gewaltsames Eindringen in die Wohnung. Die Tür sei verschlossen gewesen, teilte die Polizei mit.

Auch eine durchgeführte Autopsie ergab nach offiziellen Angaben keine klaren Anzeichen für ein Fremdverschulden. Ob es sich um einen Unfall oder einen anderen Hintergrund handelt, bleibt Gegenstand der Ermittlungen.
Ein Sprecher der Polizei erklärte:
„Der Verstorbene war nach bisherigen Erkenntnissen allein in der Wohnung. Wir prüfen alle Szenarien.“
Rechtsstreit und familiäre Spannungen
Der Tod des Unternehmers ereignete sich nur wenige Tage vor einem angesetzten Gerichtstermin. Medienberichten zufolge befand sich Griffiths in einem intensiven Rechtsstreit mit seiner thailändischen Ehefrau. Im Zentrum standen Fragen zum Sorgerecht für die Kinder sowie finanzielle Aspekte eines gemeinsamen Geschäfts.
Diese Umstände nähren Spekulationen, doch offizielle Stellen betonen, dass es derzeit keine Beweise für ein Verbrechen gibt. Aus dem Umfeld des Unternehmers heißt es, die Situation sei komplex gewesen.
Eine Quelle aus dem näheren Kreis sagte:
„Es ist ein echtes Rätsel. Der Ausdruck ‚verdächtige Umstände‘ fiel mehrfach.“
Viele Fragen bleiben offen. Der Zeitpunkt wirkt brisant. Doch eindeutige Antworten gibt es bislang nicht.
Familie zweifelt an der offiziellen Theorie
Während die Ermittler bislang keine kriminellen Spuren fanden, äußerten Angehörige Zweifel an einer möglichen Selbsttötung. Berichten zufolge wurde kein Abschiedsbrief gefunden. Familienmitglieder betonen, dass sie die Situation anders einschätzen.
Die Diskussion über die Umstände des Todes hält an, insbesondere weil ASOS-Mitgründer tot und die mediale Aufmerksamkeit groß ist. Gleichzeitig warnen Experten davor, vorschnelle Schlüsse zu ziehen.
Ein Kriminalpsychologe kommentiert:
„In Fällen mit internationaler Öffentlichkeit entsteht schnell Spekulation. Wichtig sind jedoch belastbare Fakten.“
Vom Start-up zum Mode-Imperium
Griffiths gehörte zu den ursprünglichen Mitbegründern von ASOS, einem der heute größten Online-Modehändler weltweit. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und entwickelte sich rasch zu einem globalen Akteur im Bereich E-Commerce Mode.
ASOS verkauft sowohl eigene Kollektionen als auch Kleidung bekannter Marken. Obwohl Griffiths später aus dem operativen Geschäft ausschied, blieb er bedeutender Anteilseigner. Sein Engagement machte ihn zum Multimillionär.
Ein Unternehmenssprecher erklärte gegenüber britischen Medien:
„Wir sind traurig über den Tod von Quentin, einem unserer ursprünglichen Mitbegründer. Sein Beitrag in den Anfangsjahren war entscheidend.“
Überblick der zentralen Fakten
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Name | Quentin Griffiths |
| Alter | 58 Jahre |
| Ort | Pattaya, Thailand |
| Wohnsituation | Wohnung im 17. Stock |
| Ermittlungsstand | Keine Hinweise auf Einbruch oder Fremdverschulden |
| Offene Fragen | Unfall oder andere Ursache ungeklärt |
Was derzeit im Fokus steht
Die Berichterstattung konzentriert sich aktuell auf mehrere Punkte:
- Unklare Todesumstände
- Laufender Rechtsstreit kurz vor Gerichtstermin
- Öffentliche Stellungnahme der Ex-Partnerin
- Zweifel aus dem familiären Umfeld
- Internationale Aufmerksamkeit wegen der ASOS-Gründer-Geschichte
Während offizielle Ermittlungen weiterlaufen, mahnen Experten zur Zurückhaltung. Sensible Fälle wie dieser erfordern sorgfältige Prüfung und verantwortungsvolle Kommunikation.
Der Tod des britischen Mode-Unternehmers wirft weiterhin Fragen auf. Die Polizei prüft alle relevanten Aspekte, während Familie und Öffentlichkeit Antworten erwarten. Fest steht: Mit Quentin Griffiths verliert die Modebranche einen ihrer frühen digitalen Pioniere. Die Ermittlungen dauern an, und erst ihre Ergebnisse werden Klarheit über die tatsächlichen Hintergründe bringen.
Wenn Sie selbst unter schweren seelischen Belastungen leiden oder Hilfe benötigen, können Sie sich anonym und kostenfrei an die Telefonseelsorge wenden. In Deutschland erreichen Sie diese unter 0800 1110111 oder 0800 1110222. Beratung ist rund um die Uhr möglich.
