Für viele Rollenspiel-Fans dürfte diese Nachricht zu den größten Gaming-Überraschungen des Jahres gehören. „The Witcher 3“ bekommt mehr als zehn Jahre nach den legendären Erweiterungen „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“ tatsächlich noch ein weiteres großes DLC. CD Projekt RED hat offiziell bestätigt, dass die neue Erweiterung „Songs of the Past“ 2027 erscheinen soll. Entwickelt wird sie gemeinsam mit dem polnischen Studio Fool’s Theory, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit heise.de.
Die Ankündigung sorgt in der Gaming-Community bereits jetzt für enorme Aufmerksamkeit. Schließlich galt die Geschichte von Geralt von Riva für viele Spieler längst als abgeschlossen. Umso überraschender ist die Entscheidung, erneut zu einem der erfolgreichsten Rollenspiele aller Zeiten zurückzukehren. Inhaltliche Details bleiben bislang zwar geheim, doch allein die Rückkehr von Geralt sorgt weltweit für Diskussionen.
Geralt von Riva kehrt zurück
Nach aktuellen Informationen werden Spieler in der neuen Erweiterung erneut in die Rolle von Geralt schlüpfen. Ein veröffentlichtes Artwork deutet darauf hin, dass tatsächlich wieder die bekannte Version des Hexers aus „The Witcher 3“ im Mittelpunkt steht. Damit scheint ein mögliches Prequel eher unwahrscheinlich zu sein.
Bislang hält sich CD Projekt RED mit konkreten Story-Details allerdings zurück. Weder Gameplay-Szenen noch Screenshots wurden veröffentlicht. Weitere Informationen sollen erst im Spätsommer 2026 folgen. Genau dieses Schweigen sorgt jedoch dafür, dass die Spekulationen innerhalb der Community immer größer werden.

Besonders interessant ist dabei die Frage, wie umfangreich die Erweiterung ausfallen wird. Die beiden bisherigen DLCs setzten die Messlatte extrem hoch.
| Erweiterung | Geschätzte Spielzeit |
|---|---|
| Hearts of Stone | etwa 10 Stunden |
| Blood and Wine | bis zu 30 Stunden |
| Songs of the Past | noch unbekannt |
Viele Fans erwarten deshalb erneut ein großes Abenteuer und kein kleines Zusatzkapitel.
„Nach Blood and Wine hätte ich niemals gedacht, dass Geralt noch einmal zurückkehrt“, schreibt ein Nutzer in einem großen Gaming-Forum.
Warum die Ankündigung so überraschend ist
Die ursprüngliche Veröffentlichung von „The Witcher 3: Wild Hunt“ liegt bereits viele Jahre zurück. Das Rollenspiel erschien 2015 und entwickelte sich schnell zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten RPGs überhaupt. Laut CD Projekt RED wurden inzwischen mehr als 60 Millionen Exemplare verkauft.
Dass ein Spiel nach so langer Zeit noch eine komplett neue Erweiterung erhält, kommt in der Branche selten vor. Normalerweise konzentrieren sich Entwickler nach einigen Jahren vollständig auf Nachfolger oder neue Marken. Genau deshalb sorgt die Rückkehr von Geralt aktuell für so viel Aufmerksamkeit.
Hinzu kommt, dass CD Projekt RED bereits intensiv an „The Witcher 4“ arbeitet. Dort soll allerdings Ciri die Hauptrolle übernehmen. Viele Spieler hatten deshalb angenommen, dass Geralts Geschichte endgültig abgeschlossen sei.
Die Rückkehr zu einem Spiel aus dem Jahr 2015 zeigt, welchen außergewöhnlichen Status „The Witcher 3“ bis heute in der Gaming-Welt besitzt. Selbst Jahre später bleibt das Interesse riesig. Genau das dürfte auch CD Projekt RED erkannt haben.
Welche Rolle Fool’s Theory spielt
Die Entwicklung von „Songs of the Past“ erfolgt gemeinsam mit Fool’s Theory. Das polnische Studio ist in der Branche kein unbekannter Name. Besonders interessant: Fool’s Theory arbeitet parallel auch am Remake des ersten „The Witcher“-Spiels.
Dadurch entsteht für viele Fans ein spannender Zusammenhang innerhalb des gesamten Witcher-Universums. Einige Spieler spekulieren bereits, dass CD Projekt RED die Marke langfristig noch stärker ausbauen will. Neben neuen Spielen spielen dabei auch die Netflix-Serie, Remakes und Erweiterungen eine wichtige Rolle.
Ein Branchenanalyst beschreibt die Strategie so:
CD Projekt nutzt den enormen Kultstatus von The Witcher derzeit konsequent aus. Die Marke bleibt für das Studio wirtschaftlich extrem wertvoll.
Fans hoffen auf neue Regionen und große Storylines
Da bisher kaum Informationen veröffentlicht wurden, konzentrieren sich viele Diskussionen auf mögliche Inhalte der Erweiterung. Besonders häufig wünschen sich Fans neue Regionen, zusätzliche Monsterjagden und umfangreiche Quests mit moralischen Entscheidungen.
Viele Spieler vergleichen die Situation bereits mit „Blood and Wine“, das damals fast wie ein eigenständiges Spiel wirkte. Genau deshalb sind die Erwartungen an „Songs of the Past“ enorm hoch.
Besonders oft diskutieren Fans aktuell:
- neue Gebiete außerhalb der bekannten Welt;
- weitere Hexer-Aufträge;
- neue Monster und Bossgegner;
- umfangreiche Nebenquests;
- zusätzliche Ausrüstungssets;
- Entscheidungen mit unterschiedlichen Enden;
- technische Verbesserungen für moderne Hardware.
Ob diese Wünsche tatsächlich erfüllt werden, bleibt bislang offen. Klar ist jedoch, dass CD Projekt RED unter enormem Erwartungsdruck steht.
Neue technische Anforderungen für „The Witcher 3“
Mit dem kommenden DLC werden offenbar auch die technischen Anforderungen angepasst. Offiziell sollen künftig nur noch SSDs unterstützt werden. Für viele PC-Spieler dürfte das keine Überraschung sein, da moderne Spiele immer stärker auf schnelle Datenträger setzen.
Bereits 2022 erhielt „The Witcher 3“ ein großes Next-Gen-Upgrade mit Raytracing-Effekten und technischen Verbesserungen. Nun fragen sich viele Fans, ob „Songs of the Past“ weitere grafische Updates bringen wird.
| Technischer Bereich | Erwartete Änderungen |
| Speicherlaufwerke | SSD künftig Pflicht |
| Grafik | mögliche weitere Verbesserungen |
| Konsolen | PlayStation 5 und Xbox Series X/S bestätigt |
| PC-Version | optimiert für moderne Hardware |
| Raytracing | könnte weiter ausgebaut werden |
Gerade auf leistungsstarken PCs dürfte die neue Erweiterung technisch deutlich anspruchsvoller werden als die ursprüngliche Version von 2015.
Viele Fans sehen darin ein Zeichen, dass CD Projekt RED die neue Erweiterung nicht einfach als kleines Bonuspaket betrachtet. Stattdessen scheint Songs of the Past technisch und inhaltlich deutlich ambitionierter auszufallen.
Warum die Community so emotional reagiert
Kaum ein modernes Rollenspiel besitzt eine ähnlich loyale Community wie „The Witcher 3“. Für viele Spieler war das Abenteuer rund um Geralt weit mehr als nur ein gewöhnliches Open-World-Spiel. Die Mischung aus Storytelling, Atmosphäre, Musik und Charakteren gilt bis heute als außergewöhnlich.

Genau deshalb löst die Rückkehr von Geralt so starke Reaktionen aus. Viele Fans verbinden mit dem Spiel Erinnerungen an ihre erste große Reise durch Velen, Novigrad oder Toussaint. Die Ankündigung eines neuen DLCs wirkt deshalb fast nostalgisch.
Ein langjähriger Spieler beschreibt seine Reaktion so:
Es fühlt sich an, als würde ein altes Lieblingsspiel plötzlich noch einmal lebendig werden. Damit hat wirklich niemand gerechnet.
Hohe Erwartungen an „Songs of the Past“
Die größte Herausforderung für CD Projekt RED wird nun darin bestehen, die enormen Erwartungen der Community zu erfüllen. „Hearts of Stone“ und besonders „Blood and Wine“ gelten bis heute als einige der besten Erweiterungen der Videospielgeschichte. Viele Spieler erwarten deshalb erneut eine umfangreiche Story, starke Charaktere und emotionale Entscheidungen.
Hinzu kommt, dass „The Witcher 3“ mittlerweile fast einen legendären Status erreicht hat. Jede neue Erweiterung wird automatisch mit den bisherigen Höhepunkten verglichen. Genau deshalb beobachten Fans jedes neue Detail derzeit extrem aufmerksam.
Fest steht bereits jetzt: Die Rückkehr von Geralt von Riva dürfte 2027 zu den wichtigsten Gaming-Ereignissen des Jahres gehören. Selbst mehr als ein Jahrzehnt nach dem ursprünglichen Release zeigt „The Witcher 3“, wie groß der Einfluss des Spiels bis heute geblieben ist.
