Die Konzerte in Hamburg im Juni 2026 bieten in der zweiten Monatshälfte ein ungewöhnlich breites Programm. Zwischen dem 16. und 30. Juni stehen Metal, amerikanischer Songwriter-Rock, Trip-Hop, Latin Music, Indie-Folk und große klassische Orchesterwerke auf dem Spielplan. Zu den bekanntesten Namen gehören Queensrÿche, Jason Isbell and the 400 Unit, Tricky, Johannes Oerding, Mastodon sowie Angus & Julia Stone. Die Ticketpreise beginnen bei rund 17 Euro für einzelne Kategorien in der Elbphilharmonie und reichen bei großen Stadionproduktionen oder Premiumplätzen bis weit über 100 Euro, die eu-baustoffhandel.de berichtet.
Wer kurzfristig einen Konzertbesuch plant, sollte den Endpreis unmittelbar vor der Bestellung kontrollieren. Viele Verkaufsstellen zeigen zunächst den reinen Kartenpreis an, bevor Buchungsgebühren, Versandkosten oder optionale Versicherungen hinzukommen. Bei ausverkauften Veranstaltungen können außerdem Angebote auf Wiederverkaufsplattformen erscheinen, die erheblich über dem ursprünglichen Preis liegen.

Die folgende Übersicht enthält bestätigte Veranstaltungen in der zweiten Junihälfte. Angegeben sind die regulären beziehungsweise zuletzt verfügbaren Einstiegspreise. Kurzfristige Änderungen bei Restkontingenten bleiben möglich.
| Datum | Künstler oder Veranstaltung | Spielort | Beginn | Regulärer Preis |
|---|---|---|---|---|
| 16. Juni | Queensrÿche | Markthalle Hamburg | 20:00 Uhr | 50,45 Euro |
| 17. Juni | Jason Isbell and the 400 Unit | Docks | 19:00 Uhr | 57,15 Euro |
| 18. Juni | Tricky | Mojo Club | 20:00 Uhr | ab 47,25 Euro |
| 20. Juni | Johannes Oerding | Volksparkstadion | 18:00 Uhr | ab 58 Euro |
| 21. Juni | Ke Personajes | Fabrik | 20:00 Uhr | 49,39 Euro |
| 21. Juni | Ice Nine Kills | Docks | abends | ab 69,10 Euro |
| 22. Juni | Mastodon | Docks | 20:00 Uhr | 60,40 Euro |
| 26. Juni | Angus & Julia Stone | Stadtpark Open Air | 19:00 Uhr | 68,05 Euro |
| 28. Juni | NDR Elbphilharmonie Orchester | Elbphilharmonie | 20:00 Uhr | 17 bis 124 Euro |
Queensrÿche am 16. Juni: Tickets für 50,45 Euro
Queensrÿche eröffnen den betrachteten Zeitraum am Dienstag, dem 16. Juni 2026, in der Markthalle Hamburg. Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr, der Einlass dürfte entsprechend früher erfolgen. Als Special Guest begleitet die amerikanische Progressive-Metal-Band Rivers of Nihil den Abend.
Ein reguläres Stehplatzticket kostet 50,45 Euro. Bei der Bestellung kann eine zusätzliche Buchungsgebühr von bis zu drei Euro entstehen. Auch mögliche Versandkosten hängen davon ab, ob ein digitales Ticket oder eine gedruckte Karte gewählt wird.
Queensrÿche gehören zu den einflussreichen Vertretern des Progressive Metal. Die Band verbindet melodische Gitarrenlinien, komplexe Arrangements und klassische Heavy-Metal-Elemente. Für Fans älterer Alben dürfte besonders interessant sein, wie stark die Setlist auf bekannte Titel und wie stark sie auf neueres Material ausgerichtet wird.
Ticketfachleute empfehlen bei kurzfristigen Käufen, nicht nur den zunächst sichtbaren Kartenpreis zu prüfen. Entscheidend ist der Gesamtbetrag nach Buchungs-, Versand- und Zahlungsgebühren.
Die Markthalle liegt zentral in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs. Dadurch lässt sich die Veranstaltung gut mit S-Bahn, U-Bahn und Regionalverkehr erreichen. Wegen der Sicherheitskontrolle sollten Besucher dennoch nicht erst unmittelbar vor 20:00 Uhr eintreffen.
Jason Isbell and the 400 Unit am 17. Juni: Tickets für 57,15 Euro
Jason Isbell and the 400 Unit spielen am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, im Docks am Spielbudenplatz. Als Veranstaltungsbeginn wird 19:00 Uhr angegeben. Das Konzert gehört zur europäischen Tour des amerikanischen Singer-Songwriters.
Der reguläre Eintrittspreis beträgt 57,15 Euro. Hinzukommen können eine Buchungsgebühr und mögliche Versandkosten. Käufer sollten vor dem Abschluss prüfen, ob ein digitales Ticket ohne zusätzlichen Postversand verfügbar ist.
Jason Isbell verbindet Americana, Country-Rock und klassische Singer-Songwriter-Traditionen. Seine Texte befassen sich häufig mit Beziehungen, persönlichen Krisen, gesellschaftlichen Veränderungen und dem Leben im amerikanischen Süden. Die Begleitband 400 Unit verleiht den ruhigen Kompositionen bei Konzerten einen deutlich kraftvolleren Rocksound.
Das Docks befindet sich direkt an der Reeperbahn und besitzt im Vergleich zu einer Arena eine wesentlich kompaktere Atmosphäre. Dadurch steht das Publikum näher an der Bühne. Gleichzeitig kann es im Innenraum bei einem gut besuchten Konzert eng und warm werden.
Der Auftritt eignet sich besonders für Besucher, die handgemachten amerikanischen Rock mit erzählerischen Texten bevorzugen. Das Docks bietet dafür einen vergleichsweise direkten Rahmen. Für große Taschen und umfangreiches Gepäck ist die Location dagegen weniger geeignet.
Tricky am 18. Juni: Tickets ab 47,25 Euro
Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, kehrt Tricky nach Hamburg zurück. Das Konzert findet im Mojo Club an der Reeperbahn statt und beginnt um 20:00 Uhr. Der britische Künstler präsentiert eine neu entwickelte Liveshow.
Die günstigsten Angebote wurden mit 47,25 Euro ausgewiesen. Bei anderen offiziellen Verkaufsstellen lag der reguläre Preis bei 50,25 Euro. Diese Differenz kann durch unterschiedliche Vorverkaufs- und Buchungsgebühren entstehen.
Tricky prägte seit den 1990er-Jahren die Entwicklung des Trip-Hop entscheidend. Seine Musik verbindet elektronische Rhythmen, Hip-Hop, Rock, Soul und eine oft düstere, reduzierte Atmosphäre. Bekannt wurde er sowohl durch seine eigenen Veröffentlichungen als auch durch seine Zusammenarbeit mit Massive Attack.
Der Mojo Club gehört zu den traditionsreichen Hamburger Musikclubs. Der Veranstaltungsraum liegt unterhalb der Reeperbahn und besitzt eine begrenzte Kapazität. Wer einen guten Platz mit freier Sicht sucht, sollte daher früh erscheinen.
Bei kleinen Clubshows können bereits wenige Restkarten über die Verfügbarkeit entscheiden. Ein noch sichtbares Angebot garantiert nicht, dass der Kauf mehrere Stunden später weiterhin möglich ist.
Johannes Oerding am 20. Juni: Tickets ab 58 Euro
Johannes Oerding gibt am Samstag, dem 20. Juni 2026, sein großes Heimspiel im Volksparkstadion. Der Beginn ist für 18:00 Uhr vorgesehen. Für den Sänger handelt es sich um eines der größten Einzelkonzerte seiner bisherigen Karriere.
Reguläre Tickets wurden ab 58 Euro angeboten. Je nach Block, Sichtlinie und Platzkategorie können die Preise deutlich höher liegen. Für Logen- und VIP-Pakete werden teilweise mehrere Hundert Euro verlangt.

Der Musiker lebt seit vielen Jahren in Hamburg und ist eng mit der Konzertlandschaft der Stadt verbunden. Im Stadtpark trat er bereits zahlreiche Male auf. Mit dem Wechsel in das Volksparkstadion erreicht das Konzept nun eine wesentlich größere Dimension mit mehreren Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauern.
Für das Konzert sind musikalische Gäste und Wegbegleiter angekündigt. Welche Künstler gemeinsam mit Oerding auftreten und wie umfangreich deren Beiträge ausfallen, kann sich bis zum Veranstaltungstag ändern. Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich bekannte Songs wie „An guten Tagen“, „Kreise“ und „Alles brennt“.
Ein Stadionkonzert erfordert mehr Planung als eine gewöhnliche Clubshow. Der Weg vom Eingang bis zum Sitzplatz kann länger dauern. Nach dem Konzert ist rund um die S-Bahn-Stationen mit großem Andrang zu rechnen.
Besucher sollten den auf ihrem Ticket angegebenen Eingang nutzen. Wer über Stellingen oder Eidelstedt anreist, muss zusätzliche Fußwege einplanen. Eine frühzeitige Ankunft reduziert das Risiko, den Beginn oder einen möglichen Support-Auftritt zu verpassen.
Ke Personajes am 21. Juni: Tickets für 49,39 Euro
Die argentinische Cumbia-Gruppe Ke Personajes tritt am Sonntag, dem 21. Juni 2026, in der Fabrik in Hamburg-Altona auf. Der Konzertbeginn ist für 20:00 Uhr vorgesehen. Das Gastspiel richtet sich besonders an Fans lateinamerikanischer Tanz- und Popmusik.
Ein regulärer Stehplatz kostet 49,39 Euro. Wie bei zahlreichen Eventim-Angeboten können bis zu drei Euro Buchungsgebühr sowie gegebenenfalls Versandkosten hinzukommen.
Ke Personajes verbinden traditionelle Cumbia-Rhythmen mit modernem Pop und urbanen Einflüssen. Die Band entwickelte sich von regionalen Auftritten zu einem international gefragten Live-Act. Ein großer Teil des Publikums dürfte aus der lateinamerikanischen Community Norddeutschlands kommen.
Die Fabrik ist eine ehemalige Maschinenfabrik und zählt heute zu den bekanntesten Kulturzentren Hamburgs. Der Innenraum bietet freie Platzwahl im Stehbereich. Wer nahe an der Bühne stehen möchte, sollte nicht erst kurz vor dem Auftritt erscheinen.
Ice Nine Kills am 21. Juni: Tickets ab 69,10 Euro
Ebenfalls am 21. Juni spielen Ice Nine Kills im Docks. Die amerikanische Band richtet sich an ein Publikum, das Metalcore, theatrale Bühnenshows und von Horrorfilmen inspirierte Inszenierungen bevorzugt. Der reguläre Vorverkaufspreis beginnt bei 69,10 Euro.
Ice Nine Kills sind für aufwendig gestaltete Konzertproduktionen bekannt. Kostüme, visuelle Effekte und erzählerische Elemente gehören ebenso zum Konzept wie harte Gitarrenriffs und melodische Refrains. Viele Songs greifen Motive bekannter Horrorfilme oder literarischer Vorlagen auf.
Besucher sollten beachten, dass eine solche Inszenierung mit schnellen Lichtwechseln, lauten Effekten und möglicherweise künstlichem Nebel verbunden sein kann. Menschen mit entsprechender Empfindlichkeit sollten sich vorab über die Bedingungen informieren.
Die Veranstaltung überschneidet sich zeitlich mit Ke Personajes. Beide Konzerte an einem Abend vollständig zu besuchen, dürfte deshalb kaum realistisch sein. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob das Interesse eher bei Metalcore oder lateinamerikanischer Tanzmusik liegt.
Mastodon am 22. Juni: Tickets für 60,40 Euro
Mastodon treten am Montag, dem 22. Juni 2026, im Docks auf. Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr. Als Special Guest ist die britische Metal-Band Loathe angekündigt.
Der reguläre Stehplatz kostet 60,40 Euro. Hinzu kommen möglicherweise bis zu drei Euro Buchungsgebühr und Versandkosten. Da es sich um eine vergleichsweise kleine Location für eine international etablierte Band handelt, können verfügbare Karten kurzfristig knapp werden.
Mastodon verbinden Progressive Metal, Sludge, Stoner Rock und komplexe rhythmische Strukturen. Die Band ist für konzeptionell aufgebaute Alben und technisch anspruchsvolle Liveshows bekannt. Gleichzeitig enthält ihr Repertoire zahlreiche melodische Songs, die über das klassische Metalpublikum hinausreichen.
Loathe liefern als Support einen moderneren, atmosphärischen Metal-Sound. Besucher, die beide Bands vollständig erleben möchten, sollten sich bereits vor dem offiziellen Beginn im Docks befinden. Der genaue Zeitplan kann am Veranstaltungstag angepasst werden.
Bei Konzerten mit angekündigtem Support bezeichnet die veröffentlichte Uhrzeit nicht zwingend den Beginn des Hauptkünstlers. Wer erst später erscheint, kann den vollständigen Auftritt der Vorband verpassen.
Angus & Julia Stone am 26. Juni: Tickets für 68,05 Euro
Angus & Julia Stone spielen am Freitag, dem 26. Juni 2026, beim Stadtpark Open Air. Als Beginn wird 19:00 Uhr genannt. Die australischen Geschwister bringen ihre Mischung aus Indie-Folk, Dream-Pop und ruhigem Songwriting nach Hamburg.
Ein regulärer Stehplatz kostet 68,05 Euro. Bei einzelnen Verkaufsstellen kann der angezeigte Betrag durch zusätzliche Buchungsgebühren etwas höher liegen. Das Print-at-home- beziehungsweise Mobile-Ticket kann mögliche Versandkosten reduzieren.
Das Duo wurde mit atmosphärischen Songs, zurückhaltenden Arrangements und den unterschiedlichen Stimmen beider Geschwister international bekannt. Die Musik eignet sich besonders für das offene Stadtpark-Ambiente, da viele Stücke weniger auf große Effekte als auf Stimmung und Melodie setzen.
Das Stadtpark Open Air ist eine Freiluftveranstaltung. Das Konzert findet grundsätzlich auch bei wechselhaftem Wetter statt, sofern keine Gefahr für Publikum oder Künstler besteht. Besucher sollten deshalb Regenkleidung einpacken und auf die jeweiligen Vorgaben zu Taschen, Flaschen und Schirmen achten.
Ein Regencape ist bei Open-Air-Veranstaltungen meist praktischer als ein großer Regenschirm. Schirme können die Sicht anderer Gäste behindern und am Eingang ausgeschlossen werden. Auch an warmen Tagen kann es am späten Abend merklich abkühlen.
Die nächstgelegenen Haltestellen befinden sich rund um den Stadtpark und die Saarlandstraße. Da Parkplätze begrenzt sind, empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
NDR Elbphilharmonie Orchester am 28. Juni: Tickets von 17 bis 124 Euro
Das NDR Elbphilharmonie Orchester beendet seine Saison mit Franz Welser-Möst am Sonntag, dem 28. Juni 2026, im Großen Saal der Elbphilharmonie. Der Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr. Bereits um 19:00 Uhr wird eine Einführung in das Programm angeboten.
Die offiziellen Preiskategorien reichen von 17 bis 124 Euro. Zuletzt waren jedoch möglicherweise nicht mehr alle günstigen Kategorien verfügbar. Der tatsächlich buchbare Einstiegspreis kann deshalb über 17 Euro liegen.
Auf dem Programm stehen Franz Schuberts dritte Sinfonie und eine Suite aus Richard Strauss’ Oper „Der Rosenkavalier“. Franz Welser-Möst gehört zu den international renommierten Dirigenten und arbeitete über viele Jahre mit dem Cleveland Orchestra zusammen.
Das Konzert bietet eine Alternative zu den Rock-, Metal- und Popveranstaltungen der zweiten Junihälfte. Die Dauer wird mit ungefähr zwei Stunden angegeben. Der Abend endet voraussichtlich gegen 22:00 Uhr.
Die Elbphilharmonie verlangt einen pünktlichen Einlass. Wer nach Beginn des Konzerts erscheint, kann möglicherweise erst in einer geeigneten Pause in den Saal gelassen werden. Für die Garderobe, Ticketkontrolle und den Weg über die lange Rolltreppe sollte genügend Zeit vorgesehen werden.
Welche Veranstaltung passt zu welchem Musikgeschmack?
Die zweite Junihälfte deckt mehrere deutlich voneinander getrennte Genres ab. Queensrÿche und Mastodon richten sich vor allem an Metal- und Progressive-Rock-Fans. Ice Nine Kills bieten härtere Musik mit einer stark inszenierten Horrorshow.
Jason Isbell eignet sich für Hörer von Americana, Country-Rock und erzählerischem Songwriting. Tricky steht für experimentellen Trip-Hop und elektronische Clubmusik. Angus & Julia Stone bieten dagegen einen ruhigeren Open-Air-Abend mit Indie-Folk und Dream-Pop.
Johannes Oerding ist die größte deutschsprachige Produktion des betrachteten Zeitraums. Ke Personajes bringen Cumbia und lateinamerikanische Partymusik in die Fabrik. Das NDR Elbphilharmonie Orchester bietet zum Monatsende ein klassisches Konzertprogramm auf internationalem Niveau.
Für die Auswahl können folgende Kriterien helfen:
- Musikrichtung und gewünschte Konzertatmosphäre;
- Club, Open-Air-Gelände, Konzertsaal oder Stadion;
- Ticketpreis einschließlich aller Gebühren;
- Sitzplatz oder unnummerierter Stehbereich;
- Beginn und erwartete Veranstaltungsdauer;
- Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln;
- Restkartenstatus beim offiziellen Anbieter.
Der reine Preis sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Ein 50-Euro-Ticket für einen Club kann ein wesentlich direkteres Erlebnis bieten als ein teurer Platz weit oben in einem Stadion. Umgekehrt ermöglichen große Produktionen aufwendigere Bühnenbilder, mehr Gäste und ein längeres Rahmenprogramm.
Welche Konzerte bereits ausverkauft oder abgesagt sind
Nicht jede ursprünglich angekündigte Veranstaltung kann Ende Juni noch regulär besucht werden. Die Pretty Reckless sollten am 23. Juni im Docks auftreten, das Konzert wurde jedoch abgesagt. Bereits gekaufte Karten werden nach den Bedingungen des jeweiligen Verkäufers zurückerstattet.
„Der Norden singt“ findet am 27. und 28. Juni beim Stadtpark Open Air statt. Beide Termine werden offiziell als ausverkauft geführt. Restkarten können nur noch durch Rückläufer oder über zulässige Wiederverkaufssysteme erscheinen.
Bei ausverkauften Veranstaltungen sollten Fans keine ungesicherten Überweisungen an unbekannte Privatpersonen tätigen. Digitale Tickets können kopiert, mehrfach angeboten oder nach dem Verkauf gesperrt werden. Offizielle Resale-Plattformen bieten in der Regel einen besseren Schutz.
Ein hoher Zweitmarktpreis bedeutet nicht, dass ein Ticket besonders hochwertig ist. Häufig handelt es sich um einen regulären Stehplatz, dessen Preis allein wegen der Knappheit gestiegen ist. Vor dem Kauf sollten Originalpreis, Übertragbarkeit und Einlassbedingungen geprüft werden.
Was beim Ticketkauf zu beachten ist
Die angegebenen Preise enthalten meist den regulären Vorverkaufspreis, aber nicht zwangsläufig alle Zusatzkosten. Einige Anbieter berechnen eine Buchungsgebühr von bis zu drei Euro. Bei gedruckten Tickets können außerdem Versandkosten hinzukommen.
Käufer sollten kontrollieren, ob die Bestellung eine Eintrittskarte oder lediglich ein Zusatzprodukt enthält. VIP-Upgrades, Parkplätze, Merchandise-Pakete und Versicherungen werden teilweise neben den normalen Karten angezeigt. Ohne gültiges Veranstaltungsticket ermöglichen solche Produkte keinen Einlass.
Auch Datum und Spielort müssen sorgfältig geprüft werden. Tourneen umfassen häufig mehrere deutsche Städte, während Suchmaschinen nicht immer zuerst den Hamburger Termin anzeigen. Eine versehentlich für Köln, Berlin oder Hannover gekaufte Karte lässt sich meist nicht kostenlos stornieren.
Bei mobilen Tickets sollte das Smartphone vor der Anreise ausreichend geladen sein. Manche dynamischen Barcodes funktionieren nicht als Screenshot. Das Ticket muss dann direkt in der App oder im Kundenkonto geöffnet werden.
Live-Musik in Hamburg bis zum Monatsende
Die zweite Junihälfte 2026 bietet in Hamburg sowohl große Namen als auch stilistisch besondere Clubkonzerte. Johannes Oerding füllt das Volksparkstadion, während Queensrÿche, Jason Isbell, Tricky und Mastodon wesentlich intimere Abende in Markthalle, Docks und Mojo Club gestalten. Angus & Julia Stone bringen ruhigen Indie-Folk in den Stadtpark.
Preislich beginnt die Auswahl bei 17 Euro für einzelne Kategorien in der Elbphilharmonie. Die meisten Club- und Open-Air-Konzerte liegen zwischen ungefähr 47 und 70 Euro. Höhere Kosten entstehen vor allem bei besseren Stadionplätzen, knappen Restkarten oder VIP-Angeboten.
Für einen kurzfristigen Besuch sind Queensrÿche, Jason Isbell, Tricky und Mastodon interessant, sofern noch reguläre Tickets verfügbar sind. Wer eine größere Sommerproduktion sucht, kann Johannes Oerding oder Angus & Julia Stone wählen. Klassikfans erhalten mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester am 28. Juni einen hochkarätigen Abschluss des Monats.
Entscheidend bleiben die aktuelle Verfügbarkeit und der Endpreis beim autorisierten Anbieter. Da einzelne Kontingente schnell verschwinden können, sollten Konzertbesucher vor Anreise noch einmal Beginn, Einlass, Spielort und Ticketstatus kontrollieren.
