Mit dem zweiten Teil des Dorfkrimis kehrt Thomas Stipsits als Inspektor „Schiffi“ Sifkovits auf die Bildschirme zurück. Die Geschichte spielt erneut in der burgenländischen Marktgemeinde Stinatz, wo eigentlich Ruhe und Ordnung herrschen. Doch der Tod eines Winzers erschüttert die scheinbare Idylle. Was zunächst wie ein tragischer Unfall wirkt, entwickelt sich rasch zu einem komplexen Kriminalfall. Der neue Film verbindet Spannung mit typisch österreichischem Humor, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit hoerzu.de.
Die Ausstrahlung erfolgt am 16. Januar 2026 zur besten Sendezeit. Damit setzt der Sender auf ein Format, das bereits mit dem ersten Teil große Erfolge feierte. Der Dorfkrimi basiert erneut auf einem Roman von Thomas Stipsits selbst. Das macht die Produktion für Fans besonders interessant.

Ein Todesfall, der Zweifel aufkommen lässt
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Tod des Winzers Alois Fabsits. Er wird leblos in seinem Weinkeller aufgefunden, umgeben von den Spuren eines vermeintlichen Gärgasaustritts. Solche Unfälle seien in der Region nicht ungewöhnlich, heißt es zunächst. Doch Inspektor Sifkovits entdeckt Unstimmigkeiten, die Zweifel nähren.
Ein auffälliger Schlag am Kopf und widersprüchliche Hinweise am Tatort lassen den Ermittler an einen Unfall glauben. „Da passt etwas nicht zusammen“, lautet sinngemäß sein Eindruck. Die Ermittlungen nehmen Fahrt auf, obwohl viele Dorfbewohner lieber an die einfache Erklärung glauben möchten. Genau hier setzt der Krimi an.
Die Rolle des Uhudlers im Fall
Eine zentrale Rolle spielt der titelgebende Uhudler, eine regionale Weinspezialität aus dem Südburgenland. Rund um dieses Getränk gab es offenbar Streitigkeiten, die nun in den Fokus der Ermittlungen rücken. Die Witwe des Toten erinnert sich an Auseinandersetzungen ihres Mannes mit Mitarbeitern und Kollegen. Besonders ein Konflikt kurz vor dem Tod wirkt verdächtig.
Der Uhudler wird so zum roten Faden der Geschichte. Was für die einen Tradition ist, scheint für andere ein lukratives Geschäft zu sein. Diese Mischung aus Regionalität und wirtschaftlichen Interessen verleiht dem Krimi zusätzliche Tiefe. Gleichzeitig bleibt die Handlung fest im dörflichen Milieu verankert.
Unterstützung von ungewöhnlicher Seite
Wie schon im ersten Film mischt sich auch diesmal Schiffis Mutter Baba Sifkovits in die Ermittlungen ein. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, bekannt als „Kopftuchmafia“, verfolgt sie eigene Spuren. Die älteren Damen sind neugierig, hartnäckig und bestens vernetzt. Das sorgt nicht nur für Hinweise, sondern auch für humorvolle Momente.
Ein Ladenbesitzer aus dem Ort liefert ebenfalls wichtige Aussagen. Er beschreibt den Verstorbenen wenig schmeichelhaft und deutet auf mögliche Feindschaften hin. Die Dorfgemeinschaft zeigt dabei viele Facetten, von Hilfsbereitschaft bis Misstrauen. Genau diese Kontraste machen den Reiz des Dorfkrimis aus.

Ermittlungen mit Umwegen
Die Suche nach der Wahrheit führt Inspektor Sifkovits sogar über die Landesgrenzen hinaus. Gemeinsam mit vertrauten Begleitern reist er nach Rumänien, um einer Spur nachzugehen. Diese eigenmächtige Aktion sorgt für Ärger bei seinem Vorgesetzten. Der hätte lieber gesehen, dass sich der Inspektor um alltägliche Delikte im Ort kümmert.
Der Konflikt zwischen Pflicht und Intuition wird hier deutlich. Sifkovits folgt lieber seinem Gefühl als bürokratischen Vorgaben. Genau diese Haltung macht ihn als Figur so sympathisch. Gleichzeitig treibt sie die Handlung voran.
Erfolgsgeschichte des Dorfkrimis
Bereits der erste Film der Reihe war ein großer Publikumserfolg in Österreich. Über eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Ermittlungen im Fernsehen. Besonders der hohe Marktanteil machte deutlich, wie gut das Format ankam. Humor, Dialekt und skurrile Figuren trafen den Nerv des Publikums.
Auch der zweite Teil konnte diese Erfolge bestätigen. Die Einschaltquoten blieben auf hohem Niveau, das Interesse an einer Fortsetzung wuchs. Der Dorfkrimi hat sich damit als feste Größe im Krimi-Programm etabliert. Für viele Zuschauer ist er ein willkommener Gegenpol zu düsteren Großstadtkrimis.
Künstlerische Besonderheiten der Fortsetzung
Im Vergleich zum ersten Teil bietet „Die Uhudler-Verschwörung“ mehr Spannung und neue stilistische Elemente. Einzelne Szenen sind in Schwarz-Weiß gehalten und enthalten sogar gesungene Passagen. Diese ungewöhnliche Mischung unterstreicht den eigenwilligen Ton des Films. Sie hebt den Krimi von klassischen Ermittlergeschichten ab.
Kritiker loben vor allem den Mut zu solchen Experimenten. Nicht jeder Krimi wagt es, Humor und Absurdität so offen zu kombinieren. Gerade darin sehen viele die Stärke des Formats. Die Fortsetzung wirkt dadurch frischer und dynamischer.
Wichtige Daten zur Ausstrahlung
- Titel: Dorfkrimi – Die Uhudler-Verschwörung
- Hauptdarsteller: Thomas Stipsits
- Ausstrahlung: 16. Januar 2026
- Uhrzeit: 20:15 Uhr
- Genre: Krimi mit Humor
Überblick: Film und Erfolg
| Punkt | Information |
|---|---|
| Spielort | Stinatz, Burgenland |
| Ermittler | Inspektor „Schiffi“ Sifkovits |
| Zentrales Motiv | Tod eines Winzers |
| Besonderheit | Uhudler als Schlüsselthema |
| Publikumserfolg | über 1 Mio. Zuschauer |
| Fortsetzung | Dritter Film bereits produziert |
Ausblick auf die Zukunft der Reihe
Der Erfolg der bisherigen Filme legt eine Fortsetzung nahe. Ein dritter Teil mit dem Titel „Eierkratz-Komplott“ ist bereits fertiggestellt. Fans dürfen sich also auf weitere Ermittlungen in Stinatz freuen. Die Mischung aus Provinz, Humor und Krimi scheint noch lange nicht auserzählt.
Der Dorfkrimi zeigt, dass große Spannung auch in kleinen Orten entstehen kann. Mit Thomas Stipsits in der Hauptrolle bleibt das Format seinem Stil treu. Für Krimifreunde bietet „Die Uhudler-Verschwörung“ einen unterhaltsamen Abend mit regionalem Flair.
