In Düsseldorf ist gegen den 43-jährigen Vater eines getöteten Babys und seiner Mutter Haftbefehl erlassen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die beiden erstochen zu haben. Der Mann wurde selbst mit schweren Verletzungen gefunden, notoperiert und befindet sich derzeit im Krankenhaus, jedoch nicht mehr in Lebensgefahr, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit rp-online.dе.
Täter tatverdächtig: Polizei ermittelt
Die Ermittler gehen davon aus, dass der 43-Jährige sowohl seine Frau als auch das gemeinsame Baby in ihrer Wohnung erstochen hat. Der Beschuldigte wählte am Samstag selbst den Notruf, wobei noch unklar ist, ob seine Frau und das Kind zu diesem Zeitpunkt bereits tot waren. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann offenbar seine eigenen Verletzungen zugefügt. Die Ermittlungen werden weiterhin geführt, auch das Motiv bleibt unklar.
Tatwaffe und Hintergründe der Tat
Die Ermittler vermuten, dass ein Küchenmesser als Tatwaffe genutzt wurde. Dies wurde sowohl für die Tötung der Mutter als auch des Babys angenommen. Die Mutter war 31 Jahre alt und das Baby erst zwei Monate jung. Es wurden keine Hinweise auf häusliche Gewalt gefunden, was die Ermittler zunächst zu dem Schluss kommen lässt, dass keine weitere Person in das Verbrechen verwickelt war.
Ermittlungen und weitere Schritte
Die Polizei hatte die Leichen von Mutter und Kind am Samstagvormittag in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Oberbilk gefunden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, und die Staatsanwaltschaft arbeitet weiterhin an der Aufklärung des Motivs. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine dritte Person, die an dem Verbrechen beteiligt gewesen sein könnte.
Der Fall, bei dem ein Vater verdächtigt wird, seine Frau und das Baby getötet zu haben, sorgt in Düsseldorf für Entsetzen. Auch wenn der Täter selbst verletzt aufgefunden wurde, wird der Fall weiterhin intensiv untersucht, um das genaue Motiv und die Hintergründe zu klären.
