Der Weihnachtsklassiker Kevin – Allein zu Haus machte Macaulay Culkin weltweit berühmt und prägte eine ganze Generation von Kinobesuchern. Auch Jahrzehnte später gehört der Film für viele Familien fest zur Weihnachtszeit, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit spiegel.de.
Umso überraschender ist eine aktuelle Aussage des Schauspielers: Seine eigenen Kinder wissen offenbar nicht, dass ihr Vater die Hauptrolle spielte. Obwohl sie den Film bereits gesehen haben, fehlt ihnen bislang die Verbindung zwischen Figur und Realität. Culkin möchte diesen Umstand bewusst noch eine Weile aufrechterhalten.
Kinder lieben den Film, erkennen aber nicht den Vater
Culkin erklärte, dass seine beiden Söhne im Vorschulalter den Film bereits kennen und mögen. Für sie ist Kevin McCallister jedoch einfach eine Filmfigur, nicht ihr Vater. Auf Nachfrage habe er festgestellt, dass die Kinder keinerlei Verdacht schöpfen. Für den Schauspieler ist das eine charmante Situation, die er möglichst lange bewahren möchte. Er sprach offen darüber, dass er diese kindliche Illusion nicht zerstören will.
Ganz reibungslos blieb das Geheimnis allerdings nicht. In einem Moment betrachteten die Kinder ein altes Familienfoto und bemerkten eine verblüffende Ähnlichkeit. Einer der Söhne fragte, warum der Junge auf dem Bild genauso aussehe wie Kevin aus dem Film. Culkin reagierte geistesgegenwärtig und lenkte die Aufmerksamkeit sofort auf ein anderes Familienmitglied. So konnte er die Situation entschärfen, ohne weitere Fragen aufkommen zu lassen.
Peinliche Situation im Gespräch mit der Cousine
Ein weiterer heikler Moment ergab sich im Gespräch mit einer Cousine der Kinder. Diese erwähnte, sie wolle später den Film »Kevin – Allein zu Haus« schauen, und zeigte dabei direkt auf Culkin. Für einen kurzen Augenblick drohte das Familiengeheimnis aufzufliegen. Der Schauspieler reagierte schnell und bat darum, das Thema nicht weiter zu vertiefen. Auch diese Situation konnte er mit Humor und Fingerspitzengefühl lösen.
Über diese Erlebnisse sprach Culkin in einer US-Talkshow mit Jimmy Kimmel. Dort erzählte er, wie surreal es sich anfühle, einen der bekanntesten Kinderfilme aller Zeiten mit den eigenen Kindern zu schauen. Gleichzeitig betonte er, dass er seine Vergangenheit als Kinderstar heute entspannter sehe. Der Umgang mit dem eigenen Ruhm habe sich über die Jahre stark verändert. Für ihn stehe inzwischen klar das Familienleben im Mittelpunkt.
Leben nach dem Kinderstar-Ruhm
Macaulay Culkin war bereits als Kind eine der bekanntesten Figuren Hollywoods. Der enorme Erfolg brachte nicht nur Ruhm, sondern auch große Erwartungen mit sich. Heute blickt er reflektiert auf diese Zeit zurück und scheint bewusst Distanz zu seiner früheren Rolle zu wahren. Dass seine Kinder ihn nicht automatisch mit Kevin McCallister verbinden, empfindet er als befreiend. Es erlaubt ihm, im Alltag einfach Vater zu sein.
Der Schauspieler sieht keinen Grund zur Eile, seinen Kindern die Wahrheit zu offenbaren. Für ihn ist es ein besonderer Reiz, den Film aus der Perspektive der Kinder zu erleben. Die Geschichte funktioniert für sie unabhängig davon, wer ihr Vater ist. Culkin betonte, dass die Auflösung irgendwann ganz von selbst kommen werde. Bis dahin genießt er die ungewöhnliche Situation in seiner Familie.
»Kevin – Allein zu Haus« ist für Millionen Zuschauer ein fester Bestandteil der Weihnachtskultur. Für Macaulay Culkin hat der Film heute jedoch eine zusätzliche, sehr persönliche Ebene. Er verbindet damit nicht nur seine eigene Vergangenheit, sondern auch besondere Momente mit seinen Kindern. Dass sie den Film lieben, ohne ihn darin zu erkennen, macht diese Erfahrung für ihn einzigartig. Genau deshalb möchte er dieses kleine Familiengeheimnis noch eine Weile bewahren.
