Der Winter hat Dresden fest im Griff und sorgt aktuell für gefährliche Straßenverhältnisse. Am frühen Wochenbeginn kam es in der Stadt zu mehreren Verkehrsunfällen, die auf Glätte und Frost zurückgeführt werden, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit t-online.de.
Insgesamt wurden dabei sechs Menschen verletzt, überwiegend leicht. Betroffen waren sowohl Radfahrer als auch Autofahrer, die auf den rutschigen Fahrbahnen die Kontrolle verloren. Die Polizei reagierte mit einer eindringlichen Warnung an alle Verkehrsteilnehmer.
Besonders Radfahrer von Unfällen betroffen
Nach Angaben der Polizei Dresden ereigneten sich mehrere Unfälle mit Fahrrädern innerhalb kurzer Zeit. Eine 40-jährige Frau stürzte auf einer Straße nahe der Elbe, nachdem ihr Fahrrad auf vereister Fahrbahn ins Rutschen geraten war. Auch ein 29-jähriger Radfahrer kam auf einer innerstädtischen Straße zu Fall, als er die glatten Bedingungen unterschätzte. Beide verletzten sich dabei leicht und mussten medizinisch versorgt werden. Die Polizei betont, dass insbesondere Zweiräder bei Frost besonders gefährdet sind.

In einem weiteren Fall verlor eine 58-jährige Radfahrerin beim Abbiegen die Kontrolle über ihr Fahrrad. Durch die vereiste Fahrbahn kam es zu einem Sturz, bei dem sie sich Verletzungen zuzog und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Auch eine 52-jährige Frau stürzte wenig später auf einer anderen Straße im Stadtgebiet. Sie rutschte mit ihrem Fahrrad weg und musste ebenfalls ärztlich behandelt werden. Die Vorfälle zeigen, wie schnell scheinbar kurze Wege bei Glätte zur Gefahr werden können.
Autofahrer ebenfalls in Unfälle verwickelt
Nicht nur Radfahrer waren von den schwierigen Straßenverhältnissen betroffen. Im Laufe des Vormittags kam es auch zu zwei Unfällen mit Pkw. Ein 36-jähriger Autofahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Ein weiterer Fahrer stieß mit seinem Wagen gegen ein Verkehrsschild, nachdem das Auto auf glatter Fahrbahn ins Rutschen geraten war. Auch in diesen Fällen blieb es glücklicherweise bei leichten Verletzungen.
Die Polizei führt die Unfallserie eindeutig auf die winterlichen Wetterbedingungen zurück. In den Morgenstunden sorgten Minusgrade dafür, dass sich Eis auf den Straßen bildete. Besonders gefährlich seien Nebenstraßen und Bereiche, die nicht vollständig geräumt oder gestreut seien. Autofahrer und Radfahrer hätten die Glätte teilweise zu spät erkannt. Die Beamten weisen darauf hin, dass sich die Situation je nach Stadtteil stark unterscheiden kann.
Polizei appelliert an vorsichtiges Verhalten
Angesichts der aktuellen Lage richtet die Polizei einen deutlichen Appell an alle Verkehrsteilnehmer. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen und größere Sicherheitsabstände einhalten. Zudem wird erneut auf die Pflicht hingewiesen, bei winterlichen Bedingungen mit geeigneter Bereifung unterwegs zu sein. Radfahrer werden gebeten, besonders vorsichtig zu fahren oder auf Fahrten zu verzichten, wenn Eis und Schnee die Wege gefährlich machen. Auch Fußgänger sollten mit erhöhter Aufmerksamkeit unterwegs sein.
Nach aktuellen Prognosen ist in den kommenden Tagen weiterhin mit frostigen Temperaturen zu rechnen. Das bedeutet, dass die Gefahr durch Glätte vorerst bestehen bleibt. Die Polizei kündigte an, die Verkehrslage weiterhin genau zu beobachten. Gleichzeitig wird empfohlen, sich vor Fahrten über die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen zu informieren. So soll verhindert werden, dass es zu weiteren Unfällen auf Dresdens Straßen kommt.
