Mit Resident Evil Requiem setzt Capcom die traditionsreiche Survival-Horror-Reihe fort – und wagt zugleich einen strukturellen Neuanfang. Der neue Teil, der am 27. Februar erscheint, kombiniert gezielt Horror-Gameplay und Action-Sequenzen in einem Wechselspiel zweier Protagonisten: Leon Kennedy und Newcomerin Grace Ashcroft. Laut Produzent Masato Kumazawa soll genau dieser Kontrast das emotionale Herzstück des Spiels bilden, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit store.epicgames.com.
Die Reihe war schon immer geprägt von der Spannung zwischen Angst und Befreiung. Enge Korridore, knappe Ressourcen und bedrohliche Gegner wechseln sich mit explosiven Bosskämpfen ab. Requiem greift dieses Prinzip bewusst auf – jedoch mit klarer Trennung zwischen den Spielstilen.

Zwei Protagonisten, zwei Spielstile
Im Zentrum von Resident Evil Requiem steht ein Dual-System. Während Leon für dynamische Gefechte und intensive Feuergefechte steht, verkörpert Grace das klassische Survival-Horror-Erlebnis mit begrenzten Ressourcen und langsamer Erkundung.
Kumazawa beschreibt das Konzept so:
„Unser Ziel war es, zwei völlig unterschiedliche Gameplay-Erfahrungen – Horror und Action – durch Grace und Leon zu vermitteln.“
Anders als frühere Teile zwingt das Spiel die Spieler nicht, sich zu Beginn für eine Figur zu entscheiden. Stattdessen erleben sie eine zusammenhängende Geschichte, in der beide Perspektiven im Verlauf wechseln.
Grace Ashcroft: Fokus auf Angst und Überleben
Die Abschnitte mit Grace orientieren sich stark an den Wurzeln der Reihe. Enge Räume, dunkle Umgebungen und ein Mangel an Munition bestimmen das Spielgefühl. Die Entwickler wollten bewusst eine Figur erschaffen, die Angst sichtbar und hörbar ausdrückt.
Grace reagiert spürbar auf jede Bedrohung.
Ihre Animationen verstärken das Gefühl der Unsicherheit.
Die Atmosphäre bleibt dauerhaft angespannt.
Ein Game-Designer kommentiert:
„Indem Grace als verletzlichste Figur der Serie inszeniert wird, fühlen Spieler die Bedrohung intensiver.“
Typische Elemente der Grace-Abschnitte:
- Erkundung mit Schlüsselsuche
- Knapp bemessene Ressourcen
- Taktisches Ausweichen statt Konfrontation
- Dichte, beklemmende Atmosphäre
Leon Kennedy: Action, Tempo und Befreiung
Leon hingegen repräsentiert die actionreiche Seite von Resident Evil. Sein Gameplay lehnt sich an Resident Evil 4 an und setzt auf direkte Konfrontationen mit mehreren Gegnern gleichzeitig. Laut Kumazawa ist Leon bewusst selbstsicher und schlagfertig inszeniert.

„Leon erlaubt den Spielern, sich befreit und energiegeladen zu fühlen, wenn sie die Angst überwinden.“
Die Entwickler entschieden sich für diese Aufteilung, weil Leon als Veteran der Serie glaubwürdig kaum noch von klassischen Horrorsituationen erschüttert werden könnte. Seine Vergangenheit – von Raccoon City bis hin zu globalen Bio-Terror-Katastrophen – macht ihn widerstandsfähig gegenüber Bedrohungen.
| Protagonist | Schwerpunkt | Spielgefühl |
|---|---|---|
| Grace Ashcroft | Horror | Spannung, Ressourcenknappheit |
| Leon Kennedy | Action | Schnelle Gefechte, Kontrolle |
Warum das Konzept geändert wurde
Ursprünglich war nur Leon als Hauptfigur vorgesehen. Im Entwicklungsprozess stellte das Team jedoch fest, dass der Horror-Faktor an Intensität verlieren könnte, wenn ein erfahrener Charakter dauerhaft im Mittelpunkt steht.
Kumazawa erklärt:
„In Horrorspielen lässt die Spannung oft nach, wenn Figuren stärker werden oder sich an die Angst gewöhnen.“
Die Einführung von Grace sorgt deshalb für einen rhythmischen Wechsel. Die Kontraste zwischen Furcht und Überlegenheit sollen emotionale Höhepunkte erzeugen.
Ein Liebesbrief an die Seriengeschichte
Mit Resident Evil Requiem will Capcom sowohl Fans der klassischen Survival-Horror-Formel als auch Liebhaber actionreicher Sequenzen ansprechen. Die klare Trennung zwischen den Spielstilen hebt den neuen Teil von früheren Episoden ab, ohne die DNA der Reihe zu verlieren.
Ein Branchenanalyst bewertet das Konzept so:
„Capcom verbindet Nostalgie mit Innovation. Das Dual-System könnte die Serie strategisch neu positionieren.“
Die Entwickler setzen dabei auf starke emotionale Schwankungen – von lähmender Angst bis hin zu triumphaler Überwindung.
Erwartung vor dem Release
Der bevorstehende Launch am 27. Februar sorgt bereits für intensive Diskussionen in der Gaming-Community. Besonders häufig gesucht werden Begriffe wie Erscheinungsdatum, Gameplay-Details und Informationen zu Leon Kennedy. Die Mischung aus Survival Horror, Action-Gameplay und einer verknüpften Story weckt hohe Erwartungen.
Die Spannung ist groß. Die Erwartungen sind hoch. Die Serie steht vor einem neuen Kapitel.
Fest steht: Resident Evil Requiem will mehr sein als nur eine Fortsetzung. Mit dem Wechsel zwischen Grace und Leon setzt Capcom auf ein emotionales Auf und Ab, das sowohl langjährige Fans als auch neue Spieler ansprechen dürfte. Ob dieses Konzept den gewünschten Effekt erzielt, wird sich mit dem Release zeigen – doch die Mischung aus Angst, Action und Serienerbe verspricht ein intensives Spielerlebnis.
