Der neue World Champion Luke Littler hat beim Poland Darts Open erneut seine Ausnahmeklasse unter Beweis gestellt. Trotz eines spektakulären Nine-Darters seines Finalgegners Gian van Veen sicherte sich der Brite den Titel mit einem klaren 8:4-Erfolg. Das Turnier markierte zugleich das erste Event der European Tour in Polen – und endete mit einem dominanten Auftritt des 19-Jährigen, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit ВВС.
Sieben 180er. Ein Average von über 108 Punkten. Und absolute Nervenstärke im Finale.
Finale mit Rekordmoment: Nine-Darter von Van Veen
Das Endspiel bot alles, was Darts-Fans erwarten: hohe Scores, emotionale Momente und sportliche Höchstleistungen. Besonders herausragend war der perfekte Nine-Dart-Leg von Gian van Veen – sein erster im Fernsehen übertragener Neun-Darter.

Im fünften Leg übernahm der Niederländer mit zwei 180ern und einem 141er-Finish die Führung zum 3:2. Die Halle tobte, und für einen Moment schien das Momentum zu kippen.
Ein Darts-Experte analysierte später:
„Ein Nine-Darter im Finale ist außergewöhnlich. Doch gegen einen Spieler wie Luke Littler reicht selbst Perfektion nicht immer.“
Littler antwortet mit beeindruckender Serie
Der Darts-Weltmeister ließ sich vom perfekten Leg seines Gegners nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Er reagierte mit vier gewonnenen Legs in Folge und baute seine Führung auf 6:3 aus. Besonders auffällig war seine hohe Doppelquote und die Konstanz beim Scoring.
Seine statistischen Werte im Überblick:
| Kategorie | Luke Littler | Gian van Veen |
|---|---|---|
| Endergebnis | 8 | 4 |
| Average | 108,xx | über 100 |
| 180er | 7 | mehrere |
| Nine-Darter | – | 1 |
Mit einem starken Finish in nur 28 Darts beendete Littler schließlich das Match und sicherte sich das Preisgeld von 35.000 Pfund.
Turnierverlauf: Starke Gegner auf dem Weg ins Finale
Der Weg ins Endspiel war für beide Finalisten anspruchsvoll. Luke Littler setzte sich am Sonntag gegen Ross Smith, Josh Rock und Chris Dobey durch. Van Veen eliminierte unter anderem Nathan Aspinall sowie die Weltranglisten-Nummer zwei, Luke Humphries.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Finale: Luke Littler 8-4 Gian van Veen
- Halbfinale: Littler 7-3 Dobey
- Halbfinale: Van Veen 7-5 Humphries
- Viertelfinale: Littler 6-1 Rock
Ein Kommentator des Turniers fasste es so zusammen:
„Littler wirkt aktuell nahezu unaufhaltsam auf der European Tour.“
Bedeutung für die European Tour
Mit diesem Sieg wird Luke Littler zum ersten Champion eines European-Tour-Events in Polen. Es ist bereits sein fünfter Titel auf dieser Tour – ein weiterer Meilenstein in einer Karriere, die sich rasant entwickelt.
In den ersten Wochen der Premier League Darts hatte Littler noch nicht sein bestes Niveau erreicht. Umso wichtiger war dieser Triumph für sein Selbstvertrauen.

„Ich wollte hierherkommen und den Titel gewinnen – genau das habe ich geschafft“, sagte Littler nach dem Finale.
Was der Sieg für die Saison bedeutet
Der Erfolg in Polen stärkt Littlers Position im Rennen um weitere Titel in der Saison 2026. Die European Tour wird im März mit der European Darts Trophy in Göttingen fortgesetzt, wo unter anderem Nathan Aspinall seinen Titel verteidigen möchte.
Der Wettbewerb bleibt hart. Doch Littler sendet ein klares Signal. Er ist bereit für mehr.
Trotz des spektakulären Nine-Darters von Gian van Veen bleibt am Ende die Dominanz von Luke Littler in Erinnerung. Mit einem Average von über 108 Punkten und beeindruckender Konstanz unterstreicht er seine Favoritenrolle im internationalen Darts. Das Poland Darts Open 2026 wird als Turnier in Erinnerung bleiben, in dem Perfektion nicht ausreichte – weil ein Weltmeister noch stärker spielte.
