Mit dem VfB Stuttgart, dem SC Freiburg und Mainz 05 stehen gleich drei Clubs aus dem Südwesten weiterhin auf internationaler Bühne. Die Europa-League-Auslosung 2026 hat nun Klarheit gebracht, welche Aufgaben im Achtelfinale warten. Während Stuttgart nach Portugal reisen muss, führt Freiburgs Weg nach Belgien. Auch in der Conference League bleibt es spannend, denn Mainz kennt seine möglichen Gegner, die eu-baustoffhandel.de berichtet mit sportschau.de.
Die Auslosung fand im Haus des europäischen Fußballs in Nyon statt. Damit ist nicht nur das Achtelfinale fixiert, sondern auch der mögliche Turnierbaum bis ins Finale. Für Fans beginnt damit eine Phase intensiver Reiseplanung, Ticketjagd und Spekulation über mögliche Viertelfinal-Duelle.
VfB Stuttgart: Schweres Los gegen den FC Porto
Für den VfB Stuttgart geht es im Achtelfinale gegen den FC Porto. Nach dem Weiterkommen gegen Celtic Glasgow – trotz Niederlage im Rückspiel – zählt für die Schwaben vor allem eines: das Ticket für die nächste Runde ist gelöst.
Stürmer Ermedin Demirovic machte deutlich, dass es keine einfachen Gegner mehr gibt.
„Wir sind im Achtelfinale. Das ist schön. Egal, welcher Gegner kommt – es wird schwierig.“
Mit Porto wartet allerdings ein besonders anspruchsvoller Kontrahent. Der portugiesische Spitzenclub führt aktuell die nationale Liga an und überzeugt mit beeindruckender Bilanz.

Die wichtigsten Eckdaten zum Duell:
- Hinspiel am 12. März in Stuttgart
- Rückspiel am 19. März in Porto
- Mögliche Viertelfinal-Gegner: Nottingham Forest oder FC Midtjylland
- Finale der Europa League am 20. Mai in Istanbul
Die Herausforderung ist enorm. Porto gilt als heimstark, taktisch diszipliniert und international erfahren. Stuttgart braucht eine nahezu perfekte Leistung.
Ein Fußball-Analyst des SWR ordnet ein:
„Porto ist vielleicht eines der schwersten Lose in dieser Runde. Wer dort besteht, darf vom Halbfinale träumen.“
SC Freiburg reist nach Belgien zu Genk
Auch der SC Freiburg international sorgt für Aufmerksamkeit. Im Achtelfinale trifft das Team auf den KRC Genk aus Belgien. Genk setzte sich in einem intensiven Duell gegen Dinamo Zagreb durch und zeigte besonders in der Verlängerung Nervenstärke.
Freiburg profitiert davon, zu den besten acht Teams der Ligaphase gezählt zu haben. Dadurch beginnt das Team auswärts.
Für Fans besonders relevant sind die Ticket-Modalitäten. Pro Bestellung dürfen maximal zwei Karten erworben werden, was die Nachfrage zusätzlich steigern dürfte.
Trainer Julian Schuster bleibt vorsichtig optimistisch.
„Genk ist ein sehr kompakter Gegner. Wir müssen von der ersten Minute an wach sein.“
Als mögliche Viertelfinal-Gegner stehen Celta Vigo oder Olympique Lyon im Raum – beides international erfahrene Mannschaften.
Mainz 05 in der Conference League: Gegner noch offen
In der Conference League Auslosung blickt Mainz 05 gespannt auf mögliche Gegner. Das Achtelfinale wird separat ausgelost, doch bereits jetzt stehen zwei potenzielle Kontrahenten fest: Crystal Palace aus der Premier League oder Sigma Olmütz aus Tschechien.
Das Finale der Conference League findet am 27. Mai in Leipzig statt – geografisch ein reizvolles Ziel für die Mainzer Anhänger.
Ein Fan äußerte sich hoffnungsvoll:
„Leipzig wäre ein Traum. Aber erstmal müssen wir das Achtelfinale überstehen.“
Der freie Ticketverkauf startet am 18. Februar, was bereits jetzt für reges Interesse sorgt.
Der mögliche Weg bis ins Finale
Die Auslosung hat nicht nur Gegner bestimmt, sondern auch den gesamten Turnierbaum definiert. Damit wissen alle Teams, welche Hürden auf dem Weg ins Endspiel warten könnten.

Die kommenden Wochen versprechen hochklassigen internationalen Fußball mit enormer Spannung. Für die südwestdeutschen Clubs ist es eine große Chance, sich auf europäischer Bühne zu beweisen und sportlich wie wirtschaftlich zu profitieren.
Internationaler Wettbewerb bedeutet Prestige, Einnahmen und sportliche Reife. Jede Runde zählt.
Die Ausgangslage ist klar: VfB Stuttgart, SC Freiburg und Mainz 05 stehen vor anspruchsvollen Aufgaben. Porto, Genk sowie mögliche englische oder tschechische Gegner garantieren intensive Spiele. Die Termine sind fixiert, die Reiseziele bekannt, die Vorfreude spürbar. Jetzt entscheidet die Form auf dem Platz darüber, wie weit der europäische Traum in dieser Saison noch trägt.
